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Avatar von Goldenblatt, Ulrike

Ein sehr angenehmes, reflektiertes und informatives Interview. Es benötigt ein Aufwachen hier, Herr Bojanowski scheint dazu beizutragen. Mehr davon. Wieder mehr freie Meinung, freies Denken und Handeln und nicht blind auf Platitüden abfahren. Schluss mit Tabu und Druck der "Mehrheitsbesserwisser".

Avatar von P.

Vielen Dank für das Interview und die Vorstellung dieses angenehm reflektierten und kritischen Journalisten.

Leider muss man ihm gerade in dem Punkt zustimmen, dass viele Menschen kein Interesse an einer argumentativen Auseinandersetzung haben, das Gespräch verweigern und sich ebenso verhalten wie ihre Vorfahren, nämlich nur noch Glaubenssätze von sich zu geben.

Alles, was ich in meiner Schulzeit in den siebziger Jahren lernte - kritisch zu bleiben, sich nicht hinter einer Autorität zu verstecken, und sich selbst ein Urteil zu bilden -, das wird gerade mit aller Macht in die Tonne getreten. Allein "das aktuelle Ding" in Frage zu stellen kann schon dazu führen, dass man als "abseitig" angesehen wird (gilt für die Klima- wie die Corona- oder Anti-Trump-Religion).

Ist man dann - im Beruf und in seiner finanziellen Existenz - ABHÄNGIG und nicht frei, dann hat man es schwer, und läuft lieber mit, als dass man stehenbliebe und das Risiko einginge, ausgeschlossen zu werden. Übrigens das ein weiterer Grund, warum die Vermögensbildung in Deutschland grundsätzlich erschwert wird.

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