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Steckt Jeffrey Epstein hinter Bitcoin?

Was hatte Epstein mit Bitcoin zu tun? Und welche Rolle spielt die CIA bis heute? Ein DeepDive

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BlingBling
März 15, 2026
∙ Bezahlt

Liebe Abonnenten,

nicht wenige glauben, Trump habe den Iran-Krieg begonnen, um von den Epstein-Files abzulenken. Tatsächlich wird über die Files kaum mehr gesprochen, seitdem Israel und die USA den Krieg Ende Februar begonnen. Der Verdacht liegt nahe, dass der Angriff auch etwas mit der Freigabe der Epstein-Files zu tun hat.

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Die Dokumente aber sind frei zugänglich und nach und nach kommt ihr Inhalt ans Licht.

Hier geht es um die Frage:

  • Was hatte Jeffrey Epstein mit Bitcoin zu tun?

  • Welche Rolle spielt das Unternehmen Tether?

  • In wie weit waren Geheimdienste wie die CIA in die Entwicklung von Bitcoin involviert?

1999 fusionierten zwei Unternehmen zu Paypal. X.com, gegründet von Elon Musk, und Confinity, hinter dem unter anderem Peter Thiel stand. Beide arbeiteten an der gleichen Idee: Geld über das Internet schnell, global und außerhalb klassischer Banken zu verschicken. Nach der Fusion setzte sich das Produkt PayPal durch, während Musk als CEO bald abgelöst wurde; Thiel übernahm die Führung und brachte das Unternehmen 2002 erfolgreich an eBay, das PayPal für rund 1,5 Milliarden Dollar kaufte.

PayPal war eines der ersten globalen Zahlungssysteme außerhalb klassischer Banken. Wer dort arbeitete, lernte früh, wie fragil Geldströme sind, wie stark staatlicher Druck wirken kann und wie eng Zahlungsverkehr, Regulierung und Macht miteinander verflochten sind. Figuren wie Peter Thiel, Elon Musk oder Reid Hoffman verließen PayPal mit Kapital, Erfahrung und einem klaren Weltbild: Technologie kann staatliche Strukturen umgehen – oder sie effizienter machen. Diesen losen Zusammenschluss von Akteuren nennt man bis heute „Paypal-Mafia“.

Einer dieser Paypal-Mafiosi hatte enge Verbindungen zu Jeffrey Epstein. Gemeint ist Peter Thiel, der kurze Zeit später Palantir gründete.

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Peter Thiel und die Paypal-Mafia

Was interessierte Epstein an der Paypal-Mafia? So weit wir heute wissen, arbeitete Epstein für eine Reihe von vermögenden Kunden - die Rothschilds, aber vermutlich auch Geheimdienste wie die CIA und den israelischen Mossad. Geheimdienste haben ein grundlegendes Problem: Sie sind Organe eines demokratischen Staates. Gleichzeitig entziehen sich einer demokratischen Kontrolle - das liegt im Wesen der Sache: Geheimdienste müssen geheim sein. Das bedeutet auch: Sie sind auf opake, intransparente Zahlungsströme angewiesen. Wer das für Schwurbel hält, der sollte nur einen Blick auf die historisch gut aufgearbeitete Iran-Contra-Affäre werfen: Damals verkaufte die CIA Waffen an den Erzfeind Iran, um Rebellen in Nicaragua zu finanzieren. Als das bekannt wurde, war es ein Skandal - eben weil die Öffentlichkeit davon nichts wusste.

Adam Back und frühe Cypherpunks

Epstein war also prinzipiell an einem Zahlungssystem interessiert, mit dem sich Zahlungen verschleiern ließen. Deshalb traf sich Epstein 2014 auch persönlich mit Adam Back. Der Grund: Das Unternehmen Blockstream suchte damals nach Geldgebern. Blockstream ist das Rückgrat von Bitcoin. Es finanziert die Entwickler, die permanent am Bitcoin-Code arbeiten. Diese entwickeln auch neue Lösungen für konkrete Anwendungen, wie zum Beispiel das Lightning-System. Back, Bitcoin und Blockstream schienen für Epstein zwar interessant gewesen zu sein, waren aber wohl für seine Zwecke zu klobig. Back bestreitet auch darüber hinaus, irgendwelche Kontakte mit Epstein gehabt zu haben.

Auch Amir Taaki, ein halbwegs durchgeknallter iranischer Revolutionär und früher Bitcoin-Entwickler hatte schon 2011 Kontakt mit Epstein.

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Es gibt aber noch einen weiteren Strang, über den Epstein mit dem Bitcoin-Universum zu tun hatte. Der lief über Tether, genauer gesagt über einen der Gründer Brock Pierce. Epstein und Pierce hatten einen regen Email-Verkehr und hatten sich mehrmals auch persönlich getroffen.

Pierce ist eine mindestens eigenartige Gestalt, und eine der schillerndsten Figuren der frühen Krypto-Geschichte.

Pierce begann seine Karriere als Kinderstar in Hollywood, bevor er Ende der 1990er-Jahre in die Tech- und Startup-Welt wechselte. In den frühen 2010er-Jahren war er einer der ersten, die Bitcoin nicht nur als Experiment, sondern als entstehende Finanzinfrastruktur begriffen. Er investierte früh in Krypto-Unternehmen, half beim Aufbau von Venture-Strukturen und bewegte sich selbstverständlich zwischen Silicon Valley, Offshore-Jurisdiktionen und internationalen Kapitalnetzwerken.

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Tether und Brock Pierce

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